Es war an einem verregneten Sonntag im Herbst.
Ich saß am PC und hatte große Langeweile. Mir war nach Unterhaltung, also ging ich in einen der Chats. War bislang selten in Chats gewesen, aber ich wollte wieder mal Spaß haben und so suchte ich mir einen Nickname aus, der zu mir passte "LongMan". Ja, der passte nun wirklich zu mir... Ich schaute, wer so online war und schrieb recht offensiv einige Ladys an...
Man kannte sich vom Chatten, von gelegentlichen Telefonaten. 1000 Gedanken schwirrten ihr durch den Kopf, ob es wirklich klug war, sich von Angesicht zu Angesicht zu treffen...
Der erste Milchkaffee, draußen in einem Straßencafe serviert. Endlich war es warm geworden. Warm genug, um in der Sonne zu sitzen, die frühlingshafte Luft...
Eigentlich keine Geschichte, sondern ein Erlebnis. Die süsse Erinnerung an eine tolle und vernachlässigte Ehefrau und der Beginn einer 2jährigen, geheimen und enthemmten Liebesbeziehung.
Es klingelte an der Haustür Also war sie wohl doch da. So richtig geglaubt hatte ich es ja nicht. Frauen sind aber oft zielstrebiger als wir Männer glauben. Ich ging zum Haustelefon und sagte "Sekunde ich komme runter. " Dann schnell das Hemd zu und los. Unten vor der Tür stand Verena. Hallo Ich ging auf sie zu, gab ihr einen Kuss auf die Wange und sagte lass uns ein Stückchen laufen.
Vor der Tür stand die junge Frau, die sich als Magdalena vorstellte.
Herbert musterte sie nicht lange, sondern bat sie schnell herein. Ein wenig hatte er Panik, dass die Nachbarn einen Blick auf sie erheischen könnten. Er wollte nicht, dass Fragen gestellt würden.
Jana saß da und war völlig woanders mit den Gedanken. "Könntest du mir bitte zuhören wenn ich mit dir rede? " Weckte sie die Stimme von Sirko. "Was ist eigentlich los mit dir? Du bist so anders...". 'Oh ja, wie Recht du hast, Sirko. Wenn du doch wüsstest...' dachte sich Jana...
Bis dahin schien das alles eine gute Idee gewesen zu sein, doch als sie nur mit einem Lackmini und passendem Oberteil bekleidet, auf die Straße trat, und der Herbstwind über ihre nackten Beine und diverse andere empfind-liche Körperteile strich, war sie sich ihrer Sache doch nicht mehr ganz so sicher.
Wieder ist ein miserabler Freitag vorüber gegangen. Schon als der Wecker heute Morgen klingelte, wusste ich, dass dieser Tag nichts Gutes bringen konnte und auch nicht mein Tag wird. Ich konnte mich nur mit Mühe aus dem Bett quälen und war natürlich viel zu spät dran wie immer an solchen Tagen halt Zeit für ein Frühstück war nicht und die Straßenbahn hätte ich auch um ein Haar verpasst.
Peters Handy läutete. "Linda" stand am Display. Bedächtig schritt er zum Fenster und öffnete es. Er holte kurz aus und schleuderte das Telefon aus dem Fenster. Es zerschellte am Betonboden des Hofes.